Beiträge von Gurke

    ich hatte ja mal ein unbemerktes Mardernest im Luftfilterkasten, da kam es dann auch irgendwann zum Rucken beim Beschleunigen, allerdings kam dann auch sofort ne Fehlermeldung, weil er halt einfach nicht genug Luft bekommen hat. Ich denke, wenn eine spürbare Leistungsminderung vorliegt, durch Sprit oder Luft, würde das das Steuergerät bemerken und nen Fehler ausspucken.

    Würde ich im Normalfall auch erwarten.

    Mir fällt ein, dass ich vor etlichen Jahren mal einen Bericht in einer Autozeitung las, bei dem die Tester mit einem Ferrari quer durch Asien fuhren. Teilweise bekamen sie wohl nur Sprit mit 78 Oktan (wie damals in der DDR). Der Ferrari nörgelte nicht weiter, lief dann halt nur nicht mit der vollen Leistung ^^


    Was ich bei meinem ab und zu feststelle, wenn ich mit Tempomat ne gleichbleibende Geschwindigkeit fahre und es geht leicht bergauf, dann kommt es teilweise auch zu leichten aber spürbaren Leistungsschwankungen, weil er dann zwischen ICE und MG die Leistungen verschiebt. Die gefahrene Geschwindigkeit bleibt dabei gleich aber ab und zu geschieht diese Leistungsverschiebung nicht zu 100% unbemerkt.

    Diese Verschiebungen passieren nur bei Teillast, ist es vielleicht sowas?

    Ich denke, das ist aber ganz normal und wird hier jeder 2,0er haben.

    Wie lange bist du denn mit dem Sprit jetzt gefahren? Der Corolla macht ja zwischendurch immer mal so einen kalibrierlauf bei festen 1000U/min, dabei müsste er solche Dinge eigentlich kalibrieren, falls der Sprit wirklich extrem schlecht war/ist.

    Ja, dieses Hin- ind Herschieben kann ich bestätigen.


    Die 1000 U/min macht er bei mir selten, ist mir aber durchaus bekannt. Vermutlich sind meine Fahrzeiten immer so lang, dass er das nicht groß benötigt.


    Heute fuhr er sich nebenbei wieder normal. Wer weiß...


    Zur Frage, ob höheroktaniger Kraftstoff nicht nur klopffest, sondern auch zündunwilliger ist:

    "Because octane is a measured and/or calculated rating of the fuel's ability to resist autoignition, the higher the octane of the fuel, the harder that fuel is to ignite and the more heat is required to ignite it. The result is that a hotter ignition spark is required for ignition. Creating a hotter spark requires more energy from the ignition system, which in turn increases the parasitic electrical load on the engine. The spark also must begin earlier in order to generate sufficient heat at the proper time for precise ignition. As octane, ignition spark energy, and the need for precise timing increase, the engine becomes more difficult to "tune" and keep "in tune". The resulting sub-optimal spark energy and timing can cause major engine problems, from a simple "miss" to uncontrolled detonation and catastrophic engine failure."

    Octane rating - Wikipedia


    Allerdings ist auch diese Aussage dort nicht mit Quellen belegt worden (siehe Hinweis am Anfang des Absatzes). Hinzu kommt, dass es ja an sich Wurst ist, wie zündunwillig der Kraftstoff ist. Solange die Zündanlage ist der Lage ist, das Gemisch zu entzünden, wird es das auch tun. Sonst würde das Steuergerät wieder über Zündaussetzer nörgeln.

    Klar hat zu schlechtes Benzin eher Auswirkungen

    als zu gutes Benzin. Ob das aber zu merken ist?

    Es fiel wie gesagt anno Dazumal nicht nur mir auf und der Leistungsverlust war wie gesagt exakt auf eine Tankfüllung begrenzt.

    Eher merkst du einen Leistungsunterschied wegen schlechter Luftqualität.

    Zu warme/ feuchte Luft mit weniger Sauerstoff hat eher Auswirkungen auf die Leistung.

    Meiner Meinung nach trotzdem nur bei Vollgas.

    Da bei Vollgas alles normal ist und ich den Unterschied praktiscu direkt nach dem Tanken feststellte und sich innerhalb von 5 Minuten die äußeren Umstände nicht gravierend ändern, scheidet das als Begründung defintiv aus.

    Unser Hybrid sollte vor allem im Atkinson Zyklus mit 91 oktan am besten laufen.


    Da es hier nur 95er gibt ist dies die beste Wahl. Ein Unterschied ist wenn überhaupt nur auf nem Prüfstand festzustellen

    Dass der Motor im Atkinsonverfahren mit geringerer Kompression bei gleicher geometrischer Verdichtung fährt, bedeutet erst mal nur, dass er auch problemlos mit niederoktanigem Kraftstoff fahren kann - solange er im Atkinsonzyklus ist, der nicht dauerhaft genutzt wird (korrigiert mich, wenn dem doch so ist). Ich will nicht abstreiten, was du sagst, ich möchte nur dennoch gerne mal eine Quelle zu dieser Aussage haben.

    Wenn der Sprit schlecht wäre und der Klopfsensor Alarm schlagen würde, wäre der unterschied gerade oder sogar nur bei Vollgas merkbar.

    Dem stimme ich dir durchaus zu.

    Ich denke, das Steuergerät passt sich schon etwas an den Fahrer an um möglichst oft im optimalen Bereich zu beschleunigen, das passiert nur bei Teillast und dauert auch etwas bis sich da was umstellt.

    Ich halte auch das nicht unbedingt für abwegig, allerdings würde das künstliche Intelligenz voraussetzen. Ob das heutige PKW-Steuergeräte bewerkstelligen? :/


    Ich möchte an der Stelle aber noch mal das kurze Rucken mit anschließender Beschleunigung (bzw. stärkerer Beschleunigung) bei identischer Fußstellung erwähnen, was mein Wagen sporadisch vollzog.

    Wie gesagt zuvor eingangs erwähnt: ich bin der letzte, der sich auf irgendwelche Gefühle verlässt. Auch ich will immer Messwerte und Quellen sehen. Aktuell ist das aber tatsächlich auffallend.

    ich gehöre ja auch zu den Leuten, die nichts glauben, solange sie keine harten Zahlen auf dem Tisch liegen haben.


    Seit der letzten Tankfüllung (letzte Woche Mittwoch) hat mein Corolla merklich an Zug verloren. Allerdings ist das bei mir etwas anders: das Hybridsystem funktioniert wie zuvor, auch der Schub des E-Motors fühlt sich wie eh und je an. Aber! Der Verbrenner ist seitdem extrem müde. Da dieses Verhalten nur wenige km nach der Betankung anfing, ist zumindest eine starke Korrelation gegeben (ist natürlich noch keine Kausalität).

    Ähnliche Müdigkeiten des Verbrenners stellte ich immer mal sporadisch für ein paar Sekunden fest, dann geht bei gleicher Gaspedalstellung plötzlich ein leichtes Rucken durchs Gebälk und er beschleunigt.

    Weiterhin ist diese Müdigkeit nur im Teillastbereich feststellbar. Unter Volllast beschleunigt er identisch.


    Eine Verbrauchserhöhung konnte ich bisher auch nicht feststellen. Im Verbrauchsthread schrieb ich ja, dass ich gestern erneut getankt habe und auf einen errechneten Verbrauch von 4,85 kam - so niedrig wie seit Anfang November nicht mehr.


    Meine Vermutung geht hier in 2 verschiedene Richtungen. Sollte es am Kraftstoff liegen (womöglich niederoktaniger als angegeben - kontrollieren kann ichs schlecht), könnte die Zündung auf etwas später gestellt worden sein, da sonst die Klopfsensoren entsprechend Alarm schlagen. Ihr seid ja alle technikaffin und wisst, wie das funktioniert :D

    Ein ähnliches Verhalten konnte ich vor rund 15 Jahren mit unserem damaligen Familienauto mal feststellen. Auch der fuhr für genau eine Tankfüllung extrem träge, was auch meinem Vater auffiel. Vermutlich kam aus der Zapfsäule statt 95er nur 91er.

    Allerdings fuhr ich zuletzt, wie im anderen Thread auch mal erwähnt, mehrere Tankfüllungen mit Ultimate, also 102 Oktan. Weder unter Teil-, noch unter Volllast war ein Unterschied zu 95 E10 feststellbar. Ich bilde mir ein, dass ich damit auf der Autobahn einen um 0,1-0,2 Liter niedrigeren Verbrauch hatte. Kann aber wie gesagt Einbildung sein....


    Die zweite Variante, die für mich denkbar ist, geht eher Richtung Nockenwellenverstellung. Wenn man aus geringeren Geschwindigkeiten Vollgas gibt, gibt der Wagen bekannterweise nicht sofort die volle Leistung frei, wie auch aus den Fahrzeugdaten ersichtlich ist. Ich nehme stark an, dass mit steigender Drehzahl auch die Nockenwelle verstellt wird - wie das heutzutage ja auch üblich ist. Möglich, dass, aus was für Gründen auch immer, er die Nockenwelle bei 1500-2000 Umdrehungen nicht so verschiebt, wie er es sonst tun würde, weil ihm irgendein Parameter (erneut Kraftstoff?) nicht passt.


    Da das gestrige Tanken nicht mal 30 Liter waren, ist da jetzt ein Gemisch aus 2 Zapfsäulen in meinem System. Ich werde die nächste Tankfüllung dem Wagen wieder Champagner gönnen. Mal sehen, ob ihm das schmeckt. ^^

    Ui, dann gehöre ich wohl eher zu den entspannteren Fahrern denen sowas gar nich auffällt.
    Ihr Raser ihr. ??

    Als Raser wäre dieses Problem nicht da, weil dann der Geschwindigkeitsüberschuss zum Überholten eh groß genug ist. Und speziell, wie Sander_Cohen es beschrieb, beim zwischenzeitlichen Platzmachen für Schnellere, ist der ACC echt hinderlich. Ich (bzw. er) will ja nur einmal kurz nach rechts zwischen 2 langsamere Autos (selbstverständlich nicht auf Briefmarkenabstand), um den schnelleren Wagen durchzulassen und dann den Überholvorgang weiterführen.

    Aber noch mal zu Notbremsassistent.

    Ich bin mir sicher er bremst nich früh genug. Der mildert nur den Aufprall ab.
    Ich bin mir da sehr sicher. ?

    YouTube liefert dazu ausreichend Videomaterial. Alles verhindern kann er gewiss nicht, aber man möge mir große Pappkartons schicken, dann teste ich das auch gerne mal - endlich mal wieder Bremstests :D

    Vgl. Entsprechender Thread: Bremsweg

    Auf Stufe 1 fährt er schon recht dicht ran. !!!

    Das tut er in der Tat, aber er rollt mit verringerter Geschwindigkeit heran. Also um das mal so zu beschreiben: bei etwa dem Abstand, den er auf Stufe 1 hält, möchte ich zum Überholen ansetzen. Es wäre aber sinnvoll, bei diesem Abstand auch noch einen Geschwindigkeitsüberschuss zu haben. Den muss der Wagen ja erst wieder durch zusätzliches Gasgeben aufbauen beim Blinker setzen. Also habe ich mit Radar 2 Varianten:

    - ich fahre auf Stufe 1 nah heran an den Vordermann und nehme dessen Geschwindigkeit an. Dann setze ich den Blinker und der Wagen muss erst wieder beschleunigen

    - ich setze deutlich früher den Blinker, bevor ich so nah am Vordermann bin, dass er die Geschwindigkeit verringert. Dann ist der Überholweg allerdings sehr lang.


    Der Notbremsassistent funktioniert nebenbei bestens, wie ich einst unfreiwillig feststellen musste. Der Corolla erkannte ein vor mir nach rechts abbiegendes Auto als Hindernis, welches aber gar nicht mehr meine Fahrt behinderte. Da war einmal Nicken angesagt :D

    Aber lieber so als andersrum

    Tempomat ohne Abstandsradar ist beim Ansetzen zum Überholen vielleicht ganz interessant, wenn man nicht ewig auf dem linken Fahrstreifen verharren will, ohne dabei den Überholvorgang durch Erhöhung der Geschwindigkeit zu verkürzen.


    Der Abstandsradar nimmt ja bereits so dermaßen früh das Gas weg, bevor man überhaupt den Sicherheitsabstand (halber Tacho in m) ansatzweise erreicht hat. Der Überholvorgang ist dann, wie bereits gesagt, in jedem Fall mit erhöhtem Gaseinsatz oder verlängerter Zeit auf dem linken Fahrstreifen verbunden.


    In allen anderen Situationen ist der Radar unstrittig. Da sind wir vermutlich alle einer Meinung.

    zu meinem Fahrzeug

    ZB1 Feld G: 1445-1635


    CoC: 13. Masse in fahrbereitem Zustand: 1445

    13.2 Tatsächliche Masse des Fahrzeugs 1586


    zulässige Gesamtmasse in beiden Dokumenten sinnvollerweise 1955 kg. Damit ergibt sich eine Zuladung von...tja...


    Nach der EU-Richtlinie 2007/46, nach der sowohl der Corolla als auch der Swace genehmigt werden, gehört zur Masse im fahrbereiten Zustand:

    Masse des Fahrzeugs mit Aufbau [...] und Fahrer [...] (h)) (Größt- und
    Kleinstwert für jede Variante)


    unter (h) findet sich die Angabe:

    Die Masse des Fahrers wird mit 75 kg veranschlagt.
    Die Flüssigkeiten enthaltenden Systeme (außer Systeme für gebrauchtes Wasser, die
    leer bleiben müssen) sind zu 100 % des vom Hersteller angegebenen Fassungsvermögens gefüllt.

    Die 90 % Füllung vom Tank, die sonst immer genannt werden, findet sich übrigens nirgends in der Richtlinie. Keine Ahnung, ob da eine andere Rili Anwendung findet :/

    Also ist der Corolla inkl. Fahrer und aller Flüssigkeiten 1445 bis 1635 kg schwer, je nach Ausstattung. Daraus ergibt sich eine Zuladung von 320 - 510 kg.


    Irgendwo las ich noch, dass die Angaben auch um 3 bzw. 5 % abweichen dürfen, ich finde die Stelle in den 426 Seiten nur nicht mehr...und unter (b) steht dann wiederum, dass es sich beim fahrbereiten Zustand (Nummer 13 im CoC) um die tatsächliche Masse des Fahrzeugs handeln soll. Also wie nun?||

    In die mehrere Hunderte Seiten lange Genehmigung des Corollas brauche ich gar nicht reinschauen, da wird zwischen den Ausstattungsvarianten (und zusätzlichen Ausstattungspaketen) nicht unterschieden. Da stehen, wie von der RIchtlinie gefordert, auch wieder nur von-bis-Angaben.


    Aber halten wir am Ende das Unterstrichene fest. Insofern unterscheidet sich der Swace wahrscheinlich nicht vom Corolla, es sei denn, er hat eine andere zulässige Höchstmasse (siehe F.1/F.2 in der ZB1).

    Um die genaue Zuladung zu wissen, müsste mann auch erst mal die tatsächliche Fahrzeugmasse wissen. Die Angabe in Feld "G" in der Zulassungsbescheinigung ist oftmals nicht korrekt und ist dann auch gerne mal eine von-bis-Angabe...


    Ausstattungspakete z.B. scheinen da selten bis nie in die Angabe einzufließen.