Beiträge von Chris1981

    Nennen wir es mal Nennspannung, Leistung ist was anderes. :) Eine 12V Batterie hat in Ruhe (ohne Last) eine Spannung so zwischen 12V und 12,8V, je nach Ladezustand und wird bis 14,4V geladen. Unter ca. 11,5 ist sie einfach leer und kann keine Leistung mehr abgeben. Je länger sie mit solch einer niedrigen Spannung steht, desto mehr wird sie geschädigt. Deine 11,9V sind allerdings unter Last und noch ok denke ich.


    Der Corolla aktiviert beim öffnen der Fahrertür die Pumpe für den Bremskraftverstärker und baut somit Druck für das Bremssystem mittels einer elektrischer Pumpe auf. Damit du gleich beim losfahren auch ohne Verbrenner volle Bremsunterstützung hast. Das zieht ordentlich an der Batterie was einer schwachen Batterie auch gern den Rest geben kann. Daher bei schwacher Batterie immer gleich ins Auto und sofort das System starten. Dann wird die Batterie auf alle Fälle geladen. Ging mir auf einem Supermarktparkplatz so. Auto aufgeschlossen, Fahrertür auf, etwas rausgeholt, Fahrertür zu und in Ruhe Einkauf im Kofferraum und Kinder auf der Rückbank verräumt. Alle sitzen angeschnallt drin, ich will starten, Batterie tot. <X

    Ich werde berichten, ob es etwas bringt oder nicht. Bei meinem alten Auris hat es funktioniert, den hatte ich hauptsächlich auf Langstrecke bewegt und der hatte die gleichen Probleme.

    Ok, danke für die Erläuterung! Allerdings denke ich persönlich, der Effekt wird minimal sein. Es sollte, m. M. n., keine Probleme bezüglich Versicherungsschutz geben, wenn du den Grill von innen verdeckst. Mach es so, dass es wie original ausschaut und es wird kaum jemandem auffallen.

    Dafür hat der Motor ein Thermostat. Der Kühler wird erst durchströmt, wenn der Motor Betriebstemperatur hat. Vorher ist das Thermostat geschlossen und es wird nur der Motorkreislauf durchströmt, der Kühler bleibt kalt. Die "Kühlergrillblockade" macht keinen Sinn, man läuft Gefahr dadurch den Motor zu überhitzen. Moderne Autos machen das vielleicht wegen der Aerodynamik. Bei alten Autos wurde das gemacht, weil das Thermostat defekt war, man es nicht tauschen wollte und es im Innenraum kalt war. Hat man im Winter immer mal gesehen, braune Pappe im Kühlergrill. <X

    Wenn du den Strom kurz nach einer Fahrt misst, wird der recht gering sein, weil die Batterie dann ja schon geladen wurde. Der Ladestrom reduziert sich bei voller Batterie immer weiter. Ich hatte auch mal gemessen und hatte satte 4A bei Zündung aus und Heckklappe auf gemessen. Das finde ich sehr viel. Ruhestrom lag bei ungefähr 40mA nach 30 Minuten, was auch schon an der oberen Grenze ist. Meiner Meinung nach ist die 45Ah Batterie einfach zu klein dimensioniert. Die muss zwar"nur" die Systeme booten, allerdings wird beim öffnen der Fahrertür schon Bremsdruck aufgebaut, was die Batterie erstmal ordentlich belastet. Dann bricht die Spannung ein und es reicht nicht mehr zum booten. Die elektrische Heckklappe braucht sicher auch einiges an Strom. Mir ging die Batterie nach 2 Stunden Heckklappe auflassen (Zündung aus, Radio aus) auch schon in die Knie und ich kam nicht mehr ohne nachzuladen weg. Zum Glück ist das an der Garage passiert, da hab ich Strom. Der FTH hat die Batterie dann auf Garantie gegen eine 52AH getauscht.


    Ich habe bei mir mittlerweile LED`s als Innenraumbeleuchtung eingebaut, in der Hoffnung den Stromverbrauch dadurch schonmal zu reduzieren. Habe mir auch ein Solarpanel beschafft, das man in den Zigarettenanzünder stecken kann. Ich habe es zwar noch nicht ausprobiert, möchte es aber mal versuchen. Ich erwarte mir davon nicht viel da die Fläche sehr gering ist, ich schätze das Teil hat höchstens 10W. Aber vielleicht wäre das was für Wenigfahrer die Batterie fit zu halten, solange sie nicht in der Tiefgarage stehen. :D Ansonsten so eine Powerbank für den Notfall in den Kofferraum legen. Da reicht eine ganz kleine, es muss ja kein Anlasser betätigt werden. Ich hatte eine Zeit lang einen Modellbauakku mit Messstrippen und Krokoklemmen im Kofferraum liegen und hab damit die Batterie (leider regelmäßig) zum booten überbrückt. Ging tadellos.

    Der FTH kann da angeblich nix machen, habe meinen schon darauf angesprochen. Er hatte das Thema schon bei Toyota angesprochen, wurde aber abgewiesen. Das ist wegen dem vielen Salz in Bayern. Aha. <X Er war sichtlich verärgert über die Antwort von Toyota und empfahl mir mich direkt zu beschweren. Der TÜV bemängelt das Tragbild der Bremsen, wenn weniger als 80% der Fläche frei sind oder wieder freigebremst werden können. Hatte auch Sorge beim 1. TÜV (GTÜ), das hatte ihn aber nicht interessiert (der Werkstattmodus vom Motor war eher das Problem ^^ - das Priuswiki hilft ). Nachdem die Plakette klebte hab ich ihn auf die Bremse angesprochen und er gab mir die Aussage mit den 80%.


    Da hilft wohl nur die Bremsen bei den Inspektionen immer wieder gangbar zu machen (kostet natürlich was). Das hat mein FTH beim Auris bei jeder Inspektion automatisch mit gemacht. Ich möchte die Tage mal meine Bremse gangbar machen und kann gern berichten ob es was bringt. Hab allerdings erstmal 2 Jahre Ruhe, mal sehen wann ich es wirklich mache...

    Ich meine Toyota verbaut seit je her Bosch Bremsen. Da hatte ich schon bei meinem Auris I vor 15 Jahren Probleme damit (Bremsenquietschen, Rost und schlechtes Tragbild). Ich verbaue seit dem eigentlich nur noch Bremsen von ATE. Die sind beschichtet und haben bisher immer gut funktioniert. Und Stahl ist auch nicht gleich Stahl, da gibt es die unterschiedlichsten Kombinationen.


    Das Problem an der ganzen Sache ist hat nicht der Rost selbst, sondern dass die Beläge mit der Zeit scheinbar verkanten, nicht vollflächig auf der Scheibe aufliegen und so im Betrieb nur einen Teil des Rostes wegschleifen. Und das was nicht weggeschliffen wird, bleibt halt als Rostrand stehen und irgendwann müssen die Teile nicht wegen Verschleiß sondern wegen Gammel getauscht werden. Gerade hinten wird die Bremse halt nur wenig genutzt, auch mal kurz und stark Bremsen hilft leider auch nicht viel weil hinten bei geringer Beladung nur wenig Bremskraft ankommt. Man kann es zwar versuchen, Wahlschalter während der Fahrt auf N schalten und fest bremsen (dann wird rein hydraulisch gebremst), aber das hatte bei mir nicht funktioniert. Ich werde demnächst mal die Bremse aufmachen, alles gangbar machen und mit frisch gefetteten Führungen wieder einsetzten. Mal sehen ob es dann besser wird.


    Laut ATE Katalog gibt es Scheiben und Beläge bisher nur für vorn. Ich habe zwar schon davon gehört, dass die hinteren Bremsen vom Auris auch beim Corolla passen sollen, aber das konnte ich bisher mangels Notwendigkeit nicht bestätigen... Das wird wohl in 2 Jahren wieder aktuell werden, da steht der nächste TÜV an.

    Scheiben kann man abdrehen (lassen), aber das macht heute kaum noch jemand, nicht verwunderlich bei einem Stundensatz von >100€. Würde ich auch immer machen, solange die Mindestdicke noch nicht erreicht ist und ich es selbst mache. Gerade erst nach 45Tkm. Aber so ein Satz Scheiben kostet unter 100€, da macht man es sich einfach und tauscht alles. Können die Werkstätten heute eh am besten. Mein FTH hat auch gesagt, dass er mir die Scheiben abdrehen kann, es aber mehr kostet als neue. Der Meister hatte das gleiche Problem an seinem Corolla, aber Toyota hat da abgeblockt. Das wäre wegen des vielen Salzes in Bayern. Ah ja… Na jedenfalls würde ich mir nicht das gleiche Material nochmal verbauen lassen, da stehe ich bei 90Tkm vor dem gleichen Problem und darf wieder zahlen. Die von der Werkstatt finden vor lachen nicht mehr in den Schlaf…

    50€ sind doch ok. Ist auch schnell selbst getauscht. Ich würde es aber trotzdem auf Garantie versuchen, wenn nicht dann halt nicht. Musst fragen ob du jetzt alle 10Tkm die Batterie wechseln musst, oder wie? :) Wäre schade wenn dich der Händler vom Hof schickt und meint du bist selbst schuld, auch wenn es nur 50€ sind. Meine Meinung...